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Emerging Markets wachsen, wachsen Sie mit!
Kaum ein anderes Schlagwort hat in dem vergangenen Jahrzehnt die Phantasie der weltweiten Anlegerschaft so beflügelt wie der Begriff „Emerging Markets“, eine Sammelbezeichnung für zahlreiche Entwicklungs-, Transformations- und Schwellenländer, die mit ihrer Wirtschaftsdynamik spätestens seit der Jahrtausendwende die entwickelten Volkswirtschaften weit hinter sich lassen konnten. Welche Länder im Einzelnen unter dem Namen „Emerging Markets“ subsumiert werden, wird nicht einheitlich gehandhabt. <br /> <br /> Die meisten Abgrenzungen schließen sowohl die Länder mit niedrig-mittleren Einkommen in Asien, Lateinamerika und Afrika, als auch die ölexportierenden Staaten der Golfregion ein. Vor allem aber sind die Riesen Brasilien, China, Indien und Russland, die auch unter dem Akronym „BRIC“ bekannt sind, aus dieser Gruppe nicht wegzudenken, die beispielsweise im Jahr 2013 zusammen für zwei Fünftel des globalen Wirtschaftswachstums gesorgt haben. Gerade diese hohen Expansionsraten sind das verbindende Element der Emerging Markets, das auch den besonderen Reiz für Investoren ausmacht. <br /> <br /> So hat sich der Wachstumsvorsprung der Entwicklungsländer über die etablierten Industriestaaten in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich ausgeweitet. Betrug er im Schnitt der 90er Jahre nur 0,8 Prozentpunkte, waren es ein Jahrzehnt später bereits 3,8 Prozentpunkte. In den Jahren von 2010 bis 2014 betrug der Wachstumsvorsprung der Entwicklungsländer 3,83 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Für die etablierten Industrienationen USA, Europa und Japan betrug das durchschnittliche Wachstum zwischen 2010 und 2014 lediglich 1,83 Prozent. Das führt dazu, dass die Emerging Markets bis Ende dieses Jahrzehnt bereits mehr zum weltweiten Wirtschaftswachstum beitragen, als die bisherigen Schwergewichte. <br /> <br /> Die aktuelle Entwicklung weist deutliche Unterschiede zu früheren Boomphasen in einzelnen Schwellenländern auf. Mit wenigen Ausnahmen befinden sich die meisten Emerging Markets heute in einer stabileren Situation, basierend auf sehr hohen Währungsreserven und der Abnahme der außenwirtschaftlichen Verschuldung. Ungeachtet der Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmaß die Emerging Markets durch die Finanzkrise in Mitleidenschaft gezogen wurden, gibt es über deren langfristige Perspektiven kaum Zweifel. Denn trotz aller bisherigen Erfolge hinken die meisten Emerging Markets beim Pro-Kopf-BIP dem Westen noch weit hinterher. Während sich diese zentrale Wohlstandskennzahl im Durchschnitt der USA auf ungefähr 53.000 US-Dollar und der EU auf ungefähr 35.500 US-Dollar beläuft, erreichen Länder wie Indien, China und Brasilien lediglich Werte zwischen 1.500 und 11.200 US-Dollar. Vor diesem Hintergrund drängt sich der Eindruck auf, dass der Angleichungsprozess erst am Anfang steht. <br /> <br /> Angesichts der Vielzahl der Länder, die an den Börsen als Emerging Markets eingestuft werden, ist deren große Heterogenität kaum verwunderlich. Je nach Region, Entwicklungsstand, Ausstattung mit natürlichen Ressourcen und Verschuldungssituation weisen sie erhebliche Unterschiede hinsichtlich ihrer Chancen-Risiko-Profile auf, die einen differenzierten Investitionsansatz nahe legen. Aus diesem Grund haben wir eine Vielzahl von Zertifikaten zum Thema Emerging Markets aufgelegt, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
Vorsichtig zuversichtlich
Vorsichtig zuversichtlich
F&uuml;r zahlreiche Staaten Asiens sind Rohstoffe eine wichtige Einnahmequelle. Dementsprechend empšfindlich haben L&auml;nder in Fernost auf negative Preisentwicklungen bei &Ouml;l, Stahl, Kohle und Gummi reagiert.

Auch Indonesien litt zuletzt stark unter dem Preisverfall an den Rohstoffm&auml;rkten. Im vergangenen Jahr stieg das Bruttoinlandsprodukt zwar um 4,8 Prozent. Doch mit dieser Wachstumsrate bewegte sich Indonesien auf dem Krisenniveau aus dem Jahr 2009. Der indonesische Aktienindex MSCI Indonesia sank wohl auch deshalb im vergangenen Jahr um &uuml;ber 19 Prozent.<br /> <p><strong>Risikofaktor Rohstoffm&auml;rkte</strong><br /> Doch nun k&ouml;nnte das Land das Schlimmste hinter sich haben. Vor allem der starke Binnenmarkt k&ouml;nnte Indonesiens Konjunktur wieder antreiben, zumal in dem Land rund 255 Millionen Menschen leben. Auch die Altersstruktur der Einwohner ist f&uuml;r Unternehmen attraktiv. Knapp die H&auml;lfte der Indonesier ist j&uuml;nger als 25 Jahre. Die Regierung wiederum versucht mit milliardenschweren Infrastrukturprojekten neue Investoren ins Land zu locken. Volkswirte rechnen daher mit einer Wachstumsrate von &uuml;ber 5 Prozent im laufenden Jahr. An den indonesischen Aktienm&auml;rkten macht sich diese Zuversicht bereits jetzt bemerkbar. Im laufenden Jahr hat der MSCI Indonesia bereits um knapp 10 Prozent an Wert zugelegt &ndash; doch das kann sich schnell wieder &auml;ndern. Denn die unstete Preisentwicklung an den Rohstoffm&auml;rkten bleibt ein Risiko. Der indonesische Leitindex k&ouml;nnte sein schwer erk&auml;mpftes Plus verlieren, sollten die Rohstoffpreise wieder ins Rutschen kommen. </p> <p>&nbsp;</p>
Afrika ist jung und dynamisch
Afrika ist jung und dynamisch
Afrikas Bev&ouml;lkerung ist jung und w&auml;chst rasant. Damit er&ouml;ffnen sich f&uuml;r den Anleger gro&szlig;e Chancen. Doch der Kontinent weist hat auch viele Risiken auf. In den Augen vieler Investoren &uuml;berwiegen in Afrika die Risiken. Sicher nicht zu Unrecht, wie ein kurzer Blick auf die allgegenw&auml;rtigen negativen Schlagzeilen zeigt.

Ob Mali, der Tschad oder Eritrea &ndash; allerorten scheinen Unruhen das Bild zu bestimmen. Insbesondere die starke Zunahme an sogenannten &bdquo;failed states&ldquo;, an fehlgeschlagenen Staaten, beunruhigt Experten. Somalia, Libyen und der Sudan &ndash; um nur einige Beispiele zu nennen &ndash; gelten als Brutst&auml;tten des internationalen Terrorismus. Zudem, in vielen afrikanischen L&auml;ndern fehlt den Menschen eine sichere Zukunft. Arbeitslosigkeit und Korruption sind allgegenw&auml;rtig und f&uuml;hren zu einer zunehmenden Fluchtbewegung. Als Beispiele f&uuml;hrt Christoph Kannengie&szlig;er, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, in einem Gespr&auml;ch mit M&Auml;RKTE &amp; ZERTIFIKATE Nigeria und den Senegal an. Diese L&auml;nder sind zwar von politischen Krisen weniger stark betroffen, dennoch &bdquo;f&uuml;hren Arbeits- oder Perspektivlosigkeit dazu, dass sich vor allem junge Menschen auf den Weg machen&ldquo;<br /> <br /> <strong>Starkes Wachstum, das oft nicht ausreicht </strong><br /> Doch Afrika ist l&auml;ngst nicht mehr nur das Sorgenkind der Welt, sondern ein echter Wachstumsmarkt. Auf dem afrikanischen Kontinent sind einige der weltweit am schnellsten wachsenden &Ouml;konomien beheimatet. F&uuml;r 2015 und 2016 listet die Weltbank unter den zehn wachstumsst&auml;rksten L&auml;ndern weltweit f&uuml;nf aus Afrika auf. &Auml;thiopien etwa weist f&uuml;r das zur&uuml;ckliegende Jahr ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von zehn Prozent auf, die Republik C&ocirc;te d&rsquo;Ivoire (Elfenbeink&uuml;ste) kommt auf &uuml;ber achteinhalb Prozent und Tansania und Ruanda auf knapp sieben Prozent. Allerdings l&auml;uft das Wirtschaftswachstum oft alles andere als gleichm&auml;&szlig;ig, starke Jahre werden von sehr schwachen Jahren abgel&ouml;st. Zudem entwickelt sich das Wachstum meist von einem sehr niedrigen Niveau aus, das nicht ausreicht, um alle Menschen angemessen zu versorgen. &bdquo;Wenn die Wirtschaft etwa um vier Prozent w&auml;chst, die Bev&ouml;lkerung aber um f&uuml;nf Prozent, bleibt f&uuml;r den Einzelnen nicht viel &uuml;brig&ldquo;, umrei&szlig;t Kannengie&szlig;er das Problem. Die L&auml;nder m&uuml;ssten noch st&auml;rker wachsen oder ihre Geburtenrate senken. (den gesamten Artikel finden Sie in unserem aktuellen Magazin S. 20)

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AA0EA8 MSCI SINGAPORE FREE INDEX Open End Zertifikat 0,00% Nein 12,68%
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AA1DEW CHINA CSI 300 INDEX Open End Zertifikat 1,00% Nein 19,44%
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AA2RDE MSCI® CHILE TOTAL RETURN INDEX Open End Zertifikat 0,90% Nein 17,78%
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AA2RDF MSCI® COLOMBIA EXCESS RETURN INDEX Open End Zertifikat 1,00% Nein 17,72%
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ABN176 BNP PARIBAS BRAZIL INDEX (KURSINDEX) Open End Zertifikat 0,00% Nein 23,31%
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ABN1PF KLSE COMPOSITE (MALAYSIA) Open End Zertifikat 0,00% Nein 10,91%
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ABN2MJ BOVESPA TOTAL RETURN INDEX (BRASILIEN) Open End Zertifikat 0,00% Nein 25,05%
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ABN30B MEXICAN BOLSA Open End Zertifikat 0,00% Nein 16,81%
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ABN4HJ DOW JONES TURKEY TITANS 20 INDEX Open End Zertifikat 0,00% Nein 25,67%
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ABN5TL ISE30 (TÜRKEI) Open End Zertifikat 0,00% Nein 25,45%
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ABN6ZQ DOW JONES ASIA SELECT DIVIDEND 30 TOTAL RETURN INDEX Open End Zertifikat 0,75% Nein 16,93%
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